1. Frauen schlagen weiter in der Bezirksliga auf
SVN-Frauen bleiben das spielhöchste Team der Wesermarsch in der höchsten Spielklasse im Weser-Ems-Bereich
Der komplette Kader der 1. Frauen bleibt auch in der kommenden Saison zusammen, ein starkes Zeichen für Zusammenhalt und Kontinuität im Team.
Nun herrscht endlich Klarheit und große Freude bei unseren Volleyballerinnen des SV Nordenham: Mit der offiziellen Spielklasseneinteilung durch den Verband steht fest, dass die 1. Frauen auch in der kommenden Saison in der Bezirksliga an den Start gehen werden. Damit spielt die Mannschaft weiterhin in der höchsten Volleyball-Spielklasse im Weser-Ems-Bereich und bleibt zugleich das spielhöchste Volleyballteam der gesamten Wesermarsch.
Die Entscheidung sorgt im gesamten Team für spürbare Begeisterung und gibt zusätzlichen Schwung für die kommende Saison.
Trainer Stefan Plewka blickt entsprechend positiv auf die kommende Spielzeit: „Das ist eine tolle Bestätigung für die Arbeit der Mannschaft. Wir freuen uns sehr darauf, auch in der neuen Saison wieder auf diesem Niveau antreten zu dürfen.“
Auch innerhalb des Teams ist die Freude deutlich zu spüren. „Das ist einfach richtig schön für uns als Mannschaft“, sagt Kristina Behrens. „Wir haben uns das gemeinsam erarbeitet und wollen jetzt genau da weitermachen.“
Mannschaftsführerin Lilia Folmer ergänzt: „Wir wissen, dass die Liga stark ist, aber genau das motiviert uns. Wir wollen wieder als Team auftreten und uns Schritt für Schritt weiterentwickeln.“
Besonders erfreulich für die kommende Saison: Der komplette Kader bleibt zusammen. Damit setzen unsere Volleyballerinnen weiterhin auf Kontinuität, starken Teamgeist und die gemeinsame Weiterentwicklung innerhalb der Mannschaft.
Nach den Sommerferien startet das Team mit einem abwechslungsreichen Vorbereitungsprogramm in die neue Saison. Ziel ist es, optimal vorbereitet in die kommende Bezirksliga-Spielzeit zu gehen und erneut mit Leidenschaft, Kampfgeist und mannschaftlicher Geschlossenheit auf Punktejagd zu gehen.
Was für ein Finale! Nordenhams Volleyball-Frauen zünden ein Heimspiel-Feuerwerk
Mitreißender Saisonabschluss voller Leidenschaft, Teamgeist und zwei verdienter Siege vor begeistertem Publikum

Mit zwei Siegen geht´s in die Sommerpause
Was für ein Saisonfinale! Die 1. Frauenmannschaft des SV Nordenham hat am letzten Spieltag vor heimischer Kulisse noch einmal alles abgerufen – und den Zuschauern in der Sporthalle Nordenham-Mitte ein echtes Volleyball-Feuerwerk geboten. Mit zwei Siegen, großer Leidenschaft und beeindruckender Geschlossenheit setzte das Team ein starkes Ausrufezeichen unter eine ohnehin intensive Saison.
Bereits im ersten Spiel gegen die VG Delmenhorst-Stenum II zeigte Nordenham, dass man sich vor eigenem Publikum keine Blöße geben wollte. Zwar verlief der Auftaktsatz mit 25:22 noch vergleichsweise ausgeglichen, doch schon hier deutete sich an, dass die Gastgeberinnen die Kontrolle übernehmen würden. Spätestens im zweiten Satz brannte die Mannschaft dann ein wahres Offensivfeuerwerk ab: Mit druckvollen Aufschlägen, konsequenter Blockarbeit und variablen Angriffen ließ Nordenham dem Gegner beim deutlichen 25:9 kaum eine Chance. Jeder Punkt wurde gemeinsam gefeiert, jede Aktion fügte sich in ein stimmiges Gesamtbild ein. Auch im dritten Satz (25:18) blieb das Team konzentriert und souverän – der verdiente 3:0-Erfolg war Ausdruck einer geschlossenen und dominanten Teamleistung.
Doch der Höhepunkt des Tages sollte erst noch folgen. Im zweiten Spiel traf Nordenham auf Fortuna Einen – und die Zuschauer bekamen ein hochklassiges und emotionales Spiel geboten, das an Spannung kaum zu überbieten war. Der erste Satz entwickelte sich zu einem offenen Schlagabtausch, in dem sich beide Teams nichts schenkten. Trotz großem Einsatz musste sich Nordenham am Ende denkbar knapp mit 27:29 geschlagen geben.
Was dann folgte, war jedoch bezeichnend für den Charakter dieser Mannschaft. Anstatt sich vom Satzverlust beeindrucken zu lassen, reagierte das Team mit beeindruckender Entschlossenheit. Im zweiten Durchgang (25:19) fand Nordenham zurück zu seiner Linie, agierte stabiler im Spielaufbau und setzte den Gegner wieder stärker unter Druck.
Die Sätze drei und vier entwickelten sich schließlich zu echten Nervenschlachten. Immer wieder wechselte die Führung, lange Ballwechsel und spektakuläre Abwehraktionen sorgten für Begeisterung auf den Rängen. Doch genau in diesen entscheidenden Momenten zeigte sich die große Stärke des Teams: Zusammenhalt, Vertrauen und der unbedingte Wille, jeden Ball zu holen. Mit 26:24 und 28:26 sicherte sich Nordenham zwei hart umkämpfte Sätze und damit den verdienten 3:1-Sieg.
Besonders hervorzuheben ist dabei die mannschaftliche Geschlossenheit, die sich durch beide Spiele zog. Jede Spielerin übernahm Verantwortung, unterstützte ihre Mitspielerinnen und trug ihren Teil zum Erfolg bei. Ob auf dem Feld oder von der Bank – das Team präsentierte sich als echte Einheit.
Getragen von der lautstarken Unterstützung der heimischen Fans wuchs Nordenham im Laufe des Tages immer weiter zusammen. Die Energie von der Tribüne übertrug sich sichtbar auf das Spielfeld und machte diesen letzten Spieltag zu einem besonderen Erlebnis für alle Beteiligten.
Mit diesen beiden Erfolgen verabschiedet sich die 1. Frauenmannschaft des SV Nordenham nicht nur siegreich, sondern auch mit einer eindrucksvollen Demonstration ihrer Qualität und ihres Teamgeistes aus der Saison. Ein Auftritt, der in Erinnerung bleibt – und der einmal mehr zeigt, was mit Zusammenhalt, Leidenschaft und Spielfreude möglich ist.
Wie es für das Team in der kommenden Saison weitergeht, entscheidet sich Mitte Mai, wenn der Verband die finalen Spielpläne erstellt. Aufgrund der aktuellen Konstellation in der 9er-Staffel sind eigentlich drei direkte Absteiger vorgesehen – eine harte Ausgangslage. Doch die gezeigten Leistungen an diesem letzten Spieltag machen deutlich: Diese Mannschaft gehört sportlich definitiv in die Bezirksliga. Mit dem eindrucksvollen Auftritt vor heimischer Kulisse hat das Team ein starkes Argument geliefert, auch weiterhin auf diesem Niveau vertreten zu sein. Die Chance auf den Klassenerhalt ist jedenfalls da und nach dieser Leistung mehr als verdient.
SVN I unterliegt in Rechterfeld mit 1:3
Konstanz fehlt beim letzten Auswärtsspiel der Saison

Lilia Folmer im Angriff
Die 1. Frauen musste sich in der Bezirksliga beim SVA Rechterfeld mit 1:3 geschlagen geben. Die Satzergebnisse von 14:25, 14:25, 25:22 und 20:25 zeigen dabei ein Spiel, in dem die Mannschaft immer wieder ihr Potenzial zeigte, dieses jedoch nicht konstant genug abrufen konnte.
Der Start in die Partie verlief aus Sicht des SVN noch holprig. In den ersten beiden Sätzen fand das Team nur schwer in den eigenen Rhythmus und geriet jeweils früh ins Hintertreffen. Vor allem im Angriff fehlten zunächst der nötige Druck und die Variabilität, sodass Rechterfeld sich gut auf das Spiel einstellen konnte.
Mit zunehmender Spieldauer kam Nordenham jedoch immer besser in die Partie. Es entwickelten sich immer wieder starke Phasen, in denen der SVN das Spielgeschehen bestimmte und den Gegner unter Druck setzte. Besonders im dritten Satz zeigte die Mannschaft ein anderes Gesicht: Mit druckvollen und variablen Angriffen sowie mehr Stabilität im Spielaufbau belohnte sich das Team mit einem verdienten 25:22-Satzgewinn.
Auch im vierten Durchgang knüpfte Nordenham phasenweise an diese Leistung an und hielt die Partie lange offen. In den entscheidenden Momenten gelang es jedoch erneut nicht, das zuvor gezeigte Niveau konstant aufrechtzuerhalten, sodass der Satz mit 20:25 an die Gastgeber ging.
Positiv hervorzuheben bleibt, dass der SVN immer wieder unter Beweis stellte, welches Leistungsvermögen in der Mannschaft steckt. Insbesondere die druckvollen Angriffsphasen brachten Rechterfeld sichtbar in Bedrängnis. Gelingt es künftig, diese Phasen konstanter zu gestalten, wird sich das Team auch wieder mit entsprechenden Ergebnissen belohnen.
SV Nordenham I holt Auswärtssieg in Oldenburg
Fünfsatz-Krimi mit starkem Teamgeist

h.v.l.: Neriman Büsing, Miriam Mogwitz, Kristina Behrens, Rebecca Willuhn, Stefan Plewka
v.v.l.: Lisa Schröder, Kathrin Niedzella, Christin Gotzmann, Lilia Folmer
Der SV Nordenham I hat sich in einer intensiven Auswärtspartie mit 3:2 gegen die SG Ofenerdiek/Ofen II durchgesetzt. In einem Spiel mit wechselnden Phasen bewies das Team vor allem große Moral und setzte sich nach fünf umkämpften Sätzen durch.
Der Start in die Partie verlief zunächst holprig. Nordenham fand nicht richtig ins Spiel und musste den ersten Satz deutlich mit 13:25 abgeben. Im zweiten Durchgang zeigte die Mannschaft jedoch eine klare Reaktion. Trotz Rückständen blieb das Team ruhig, stellte sich besser auf den Gegner ein und drehte den Satz mit viel Einsatz und Nervenstärke noch zum 26:24.
Im dritten Satz geriet der Spielfluss erneut ins Stocken. Die Gastgeberinnen nutzten diese Phase konsequent und entschieden den Durchgang klar für sich (11:25). Doch auch darauf fand der SVN die passende Antwort: Mit mehr Stabilität und einer besseren Abstimmung übernahm das Team im vierten Satz wieder die Kontrolle und glich mit einem 25:16 zum 2:2 aus.
Der Tie-Break entwickelte sich zu einem offenen Schlagabtausch. Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe, doch in den entscheidenden Momenten zeigte der SV Nordenham I die größere Ruhe und Entschlossenheit. Am Ende sicherte sich Nordenham den fünften Satz mit 16:14 und damit den verdienten Auswärtssieg.
Über das gesamte Spiel hinweg waren vor allem die mentale Stärke, die Anpassungsfähigkeit in schwierigen Phasen sowie die Sicherheit in den entscheidenden Momenten ausschlaggebend. Zusätzlich überzeugte der SVN mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, die letztlich den Unterschied machte.
Gebrauchter Sonntag im Kellerduell
0:3 in Varel
Erwischten einen unglücklichen Tag gegen die 2. Frauen des Vareler TB
Im wichtigen Kellerduell der Bezirksliga Oldenburg/Ostfriesland mussten wir uns mit unserer ersten Damenmannschaft des SV Nordenham beim Tabellennachbarn Vareler TB II klar mit 0:3 (16:25, 18:25, 23:25) geschlagen geben. Damit haben wir eine große Chance verpasst, im Kampf um den Klassenerhalt wichtige Punkte mitzunehmen.
Von Beginn an fanden wir nicht richtig in die Partie. In Annahme und Abwehr waren wir häufig einen Schritt zu spät, die Abstimmung stimmte nicht durchgängig. Der nötige Wille, die zusätzlichen Meter zu machen und sich kompromisslos in die Bälle zu werfen, war über weite Strecken nicht zu erkennen. So gelang es uns nicht, eigenen Druck aufzubauen oder längere Punkteserien zu starten. Varel nutzte unsere Unsicherheiten konsequent aus und erspielte sich in den ersten beiden Sätzen jeweils früh eine komfortable Führung.
Erst im dritten Durchgang kamen wir spürbar besser ins Spiel. Wir agierten mutiger im Angriff, standen stabiler in der Abwehr und kämpften uns Punkt für Punkt heran. Beim Stand von 22:22 war die Partie völlig offen. Doch gerade in diesen entscheidenden Phasen, in denen wir uns wieder herangearbeitet hatten, unterliefen uns unnötige Fehler. Besonders unsere Fehlaufschläge taten in diesen Momenten weh und verhinderten, dass wir das Spiel noch drehen konnten.
So mussten wir auch den dritten Satz knapp mit 23:25 abgeben.
Unterm Strich war es für uns ein gebrauchter Sonntag. In einem direkten Duell im Tabellenkeller hätten wir ein anderes Gesicht zeigen müssen. Jetzt heißt es für uns: konzentriert weiterarbeiten, als Team zusammenstehen und in den kommenden Spielen die notwendigen Punkte für den Klassenerhalt holen.
SVN I kämpft, bleibt aber ohne Punkte
Ersatzgeschwächt unterliegen wir Brockdorf mit 0:3
Am Samstagnachmittag mussten wir uns in der heimischen Sporthalle Nordenham-Mitte dem SV GW Brockdorf I mit 0:3 (24:26, 17:25, 24:26) geschlagen geben. Auch wenn das Ergebnis deutlich aussieht, war das Spiel deutlich enger, als es der Endstand vermuten lässt.
Die Voraussetzungen vor der Partie waren alles andere als optimal. Neben den bereits bekannten Ausfällen von Kristina Behrens und Constanze Neehuis fielen kurzfristig krankheitsbedingt auch Maryna Khodak und Rebecca Willuhn aus. Damit standen wir ohne Wechselmöglichkeiten auf dem Feld und konnten während des Spiels kaum reagieren.
Trotzdem hielten wir vor allem in den Sätzen eins und drei lange dagegen. Beide Durchgänge waren bis in die Verlängerung hinein offen. Leider machten wir uns in den entscheidenden Phasen das Leben selbst schwer. Eine instabile Annahme und zu viele Aufschlagfehler nahmen uns immer wieder die Möglichkeit, selbst Druck aufzubauen und Brockdorf unter Zugzwang zu setzen.
Der zweite Satz lief deutlich gegen uns. Nach einem frühen Rückstand fanden wir kaum Zugriff auf das Spiel, während Brockdorf konsequent punktete und sich schnell absetzen konnte.
Im dritten Satz zeigten wir noch einmal Moral, kämpften uns nach Rückständen zurück und hatten erneut die Chance auf den Satzgewinn. Doch wie schon im ersten Durchgang fehlte uns in den entscheidenden Momenten die letzte Konsequenz.
Auch wenn wir uns am Ende nicht belohnen konnten, haben Einsatz und Teamgeist gestimmt. Mit einem stabileren Spiel in Annahme und Aufschlag wäre an diesem Tag definitiv mehr möglich gewesen. Jetzt heißt es: abhaken, weiterarbeiten und hoffen, dass unser Kader in den kommenden Spielen wieder vollständiger zur Verfügung steht.
